Favela und Politik


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Favela und Politik

Artikel-Nr.: Soc.Deu44

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Die vorliegende Studie widmet sich dem politischem Denken und Handeln von Bewohnern in Notsiedlungen, den sogenannten “Favelados” Brasiliens. Im Mittelpunkt der Analyse steht die Frage, wie sich die in den 80er Jahren wiedergewonnene politische Demokratie auf das Leben der städtischen Armutsbevölkerung, den Favelados, auswirkt. Konkret untersucht die Verfasserin deren Denken und Handeln, deren politische Einstellungen zu Demokratie, Politik, Autoritäten, Gleichstellung und ihr faktisches politisches Verhalten wie Beteiligung an Wahlen, an sozialen Bewegungen und politischen Organisationen. Die Grundlage der Ausführungen bildet eine von der Autorin durchgeführte empirische Erhebung in jeweils zwei Armutsvierteln in den beiden Städten Rio de Janeiro und Aracaju. Während Rio de Janeiro als weltbekannte Metropole den „modernen“ Teil Brasiliens repräsentiert, steht die im Nordosten liegende Großstadt Aracaju eher für das „traditionelle“ Brasilien. Interessanterweise spiegelt sich dieser Kontrast auch im politisches Leben der Favelas, ihren Beziehungen zur Stadt und ihrer inneren politischen Verfasstheit wider: Die Favelados in Rio kommen dem modernen Typus des Staatsbürgers relativ nahe, wohingegen die Armutsviertel in Aracaju weiterhin stark durch Abhängigkeitsstrukturen geprägt sind. Taschenbuch: 292 Seiten Verlag: BKV; Auflage: 1 (20. Februar 2003) Sprache: Deutsch ISBN-13: 978-3885590811
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